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<pre>Dabei ist es nicht zuletzt der internationalen Unerfahrenheit zuzuschreiben, dass die TSG viel zu selten einen Ertrag aus den meist schon relativ ordentlichen Leistungen zog — so mancher Gegner spielte lediglich in puncto Cleverness entscheidende Vorzüge aus.  <p> Dabei hatte die Mannschaft mit dem besten Saisonstart seit 44 Jahren zunächst selbst maßgeblich zu der gestiegenen Erwartungshaltung beigetragen: Mit zwei Remis und drei Niederlagen in den letzten fünf Partien wurde die vielversprechende Ausgangsposition jedoch konsequent verspielt.  <p>  Der VfB Stuttgart erlebt ein Wechselbad der Gefühle und kann sich daher aus dem Abstiegssumpf nicht befreien. Seit Anfang November wechseln sich Siege und Niederlagen ab. Das ist allerdings ein Fortschritt, denn zuvor gab es fast ausschließlich Pleiten. <p> Werder stellte mit durchschnittlich 30,01 Jahren die älteste Startelf seit dem 30. November 1996 und sorgte damit zugleich Novum: Drei Spieler mit 36 Jahren oder älter standen in Werders Bundesliga-Vereinsgeschichte noch nie gemeinsam in einer Anfangsformation. <p>  Kein Wunder, dass die Stimmung bei den Niedersachsen aktuell top ist, auch wenn die Leistung vor allem in der ersten Hälfte alles andere als gut war. Dennoch, oder gerade deswegen, wog VfL-Trainer Bruno Labbadia eine positive Bilanz:  </pre>


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<pre>Die im Tabellenkeller zwingend benötigte Mentalität stünde aber freilich auch den Wölfen bestens zu Gesicht. Von Experten wird schließlich vor allem eine mentale Blockade für den seit Jahren zu beklagenden Niedergang verantwortlich gemacht.  <p> Wird somit bloß das laufende Kalenderjahr zum Maßstab erhoben, findet in der Rhein-Neckar-Arena der qualitative Knüller der ersten Runde statt — und darüber hinaus lassen auch noch andere Vorzeichen darauf schließen, dass es am Samstagnachmittag richtig munter werden kann.  <p>  Enttäuschung nach der Niederlage: Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart. (Â© Federico Gambarini / dpa / picturedesk.com) <p> In den übrigen beiden Partien in Freiburg (1:3) und Leipzig (0:2) setzte es dagegen jeweils Niederlagen. <p>  Ein Sieg am Samstag würde demnach beiden Kontrahenten gut zu Gesicht stehen. Dies jedoch bei weitem nicht nur aufgrund des geringen Punktabstands zwischen der TSG und den Fohlen, sondern auch, weil es hüben wie drüben etwas wiedergutzumachen gilt.  </pre> 


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<pre> Eitel Sonnenschein herrscht bei den bayerischen Schwaben deshalb aber nicht. Verantwortlich dafür zeichnet die jüngste Sieglosserie, die inzwischen vier Spieltage umfasst.  <p> Spielmacher Kerem Demirbay pflichtete seinem Mannschaftskollegen bei: „Wir müssen auch mal mit zwei Toren zurechtkommen und müssen nicht immer mehr als zwei schießen, um zu gewinnen.“  <p>  „Mit dem Ergebnis bin ich natürlich nicht zufrieden. Wenn man zwei Minuten vor dem Ende mit 2:1 führt, muss man das Spiel gewinnen“, so Bosz, der nach dem Verpassen des ersten Saisontitels naturgemäß enttäuscht war. <p>  Kein Wunder also, dass das leidgeplagte Publikum in der heimischen Veltins Arena mit seiner Geduld am Ende war und es für die Knappen hinterher zum ersten Mal in dieser Spielzeit ein gellendes Pfeifkonzert setzte. <p>  Damit war die Sache erledigt, denn nach vorne bringen die Schwaben nichts zustande. Weder in Leverkusen noch in anderen elf Bundesliga-Spielen davor.  </pre>


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<pre> Fängt sich der BVB in der Rhein-Neckar-Arena eine etwas heftigere Watsch’n ein, braucht es im Parallelspiel nur noch einem deutlichen Leverkusener Erfolg gegen Hannover, um aus Sicht der Schwarz-Gelben auch noch das letzte verbliebene Ziel der zu Ende gehenden Spielzeit zu verpassen.  <p> Schließlich sehen sich beide Mannschaften vor allem aufgrund ihrer Auswärtsschwäche zu einem tristen Dasein knapp oberhalb der Aufstiegsplätze verdammt. Während der VfB auswärts noch jedes Spiel verlor, hat sich auch der Sport-Club erst einen entsprechenden Punktgewinn verschafft.   <p> Nach dem völlig vergeigten ersten Saisondrittel bekam Markus Gidsol die anfänglich schleifenden Zügel somit immer besser in den Griff; angesichts der im Dezember eroberten neun Zähler stand dem Sprung ins gesicherte Mittelfeld wohl nur die ungünstig terminierte Winterpause im Weg. <p>  „Nachdem wir vor allem zu Beginn so schwer reingekommen sind, haben wir mehr nach vorne gespielt, haben aus meiner Sicht mehr vom Spiel gehabt und die Partie weitgehend kontrolliert.“ Schade sei aus seiner Sicht nur, dass der „Lucky Punch“ gefehlt hat.  <p> Konterkariert wird dies jedoch von der Tatsache, dass die Weinzierl-Elf seit vier Spielen nicht mehr gepunktet hat.  </pre>


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<pre> Denn die mühsame Punkte-Klauberei machte sich auch in der Tabelle nicht bemerkbar. Noch immer befindet sich der VfL mit Platz 14 auf Schlagdistanz zur Abstiegszone. Der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt nur einen Punkt.  <p> Die Schalker werden versuchen, sich für die peinliche Vorstellung in Mainz zu rehabilitieren, Düsseldorf könnte mit einem Dreier den nächsten großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.  <p>  Doch nicht nur im Cup sorgen die Lilien für Aufsehen, auch in der Bundesliga läuft es für die Schuster-Elf wie am Schnürchen. Mit 13 Punkten haben sich die Hessen bereits ein kleines Polster auf die Abstiegsränge angelegt. <p>  Schon zum fünften Mal in dieser Saison profitierte Leverkusen von einem Eigentor — so viel wie keine andere Mannschaft in der Bundesliga.  <p> Alle anderen wichtigen Heimspiele gegen Top-Gegner endeten siegreich: in Erinnerung sind dabei vor allem die Liga-Erfolge gegen Bayer Leverkusen (2:1) und Schalke (3:0) sowie die beiden ungemein wichtigen Champions League-Dreier gegen ZSKA Moskau (1:0) und PSV Eindhoven (2:0).  </pre>


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